40 Tage Süßigkeitenfasten

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40 Tage Fastenzeit. Mein Ziel: Keine Süßigkeiten / kein Industriezucker. Hier erfahrt ihr wie ich das in meinen Alltag einbaue und wie es mir nach knapp einer Woche dabei geht.

Wie definieren ich „ohne Süßigkeiten / ohne Industriezucker“: 

Ich mache es so, dass ich explizit keine Süßigkeiten mehr kaufe, z.B. kein Eis, kein Müsliriegel, keine gezuckerten Cornflakes, kein Schokoriegel, keine süßen Brötchen etc. Aber natürlich auch keine süßen Getränke wie normale Cola und Fanta.

Schwieriger ist es bei Alltagsprodukten, die eigentlich nicht süß sind, aber oft etwas Zucker enthalten wie Brot, Maultaschen und Nudelsaucen. Hier ist es so, dass ich versuche, diese Produkte so gut wie zu meiden, das aber natürlich nicht komplett geht. Während der 40 Tage gehe ich z.B. öfter mit meinen Freundinnen essen und wenn es im Restaurant ein Salat mit Dressing gibt, ist in diesem Dressing zu 99% auch etwas Zucker enthalten. Da es mich und meine Mitmenschen aber ungemein einschränken würde und ich jedesmal überall nachfragen müsste, welche Inhaltsstoffe wo drin, sind beschränke ich mich auf die ganz normalen Süßigkeiten im Supermarkt. Aber ich denke, das ist doch ein guter Schritt.

Tipp: Wenn ihr so eine Challenge machen wollt, schließt am 1. Tag alles Süßigkeiten ein, die ihr Daheim habt. So habt ihr die Sachen nicht immer vor der Nase und es wird viel leichter.

Tipp 2: Weiht eure Freunde ein. Wenn ihr dann z.B. einen Mädelsabend habt, wissen eure Freundinnen gleich, dass sie dir solche Sachen gar nicht erst anbieten sollen und unterstützen dich mental.

Tipp 3: Wenn ihr normalerweise viele Süßigkeiten esst kann es sein, dass eurer Körper die ersten Tage mit Entzugserscheinungen reagiert. Das kann bis hin zu starken Kopfschmerzen führen. Hier müsst ihr aber hart bleiben, es lohnt sich für eure Gesundheit!

Was mache ich, wenn ich Lust auf Süßigkeiten habe?

Nur weil ich keine Süßigkeiten im Supermarkt kaufe, heisst das nicht, dass ich absolut nichts Süßes essen darf. Süßstoffe (ohne Kalorien) sind auch weiter für mich erlaubt. Das heißt, ich trinke weiterhin mein Glas Cola Zero am Tag und rühre Flavdrops in meinen Quark am Morgen. Was noch eine ziemlich gute Alternative ist, sind Proteinriegel ohne Zucker. Hier müsst ihr aber explizit auf die Nährwertangaben achten, da es oft Riegel gibt, die noch zusätzlich viel Zucker enthalten. Das ist dann im Endeffekt nichts anderes als ein normaler Schokoriegel mit ein bisschen Whey reingemixt. Es gibt allerdings auch Riegel die weniger als 1g Zucker enthalten (und anstatt dessen mehrwertige Alkohole). Diese esse ich während der Fastenzeit, was den Alltag ungemein erleichtert. Hier einfach genau auf die Rückseite der Produkte schauen.

Da oft die Frage zu Fruchtzucker und Obst kommt: Das vermeide ich natürlich nicht! In Früchten sind so unglaublich viele Vitamine enthalten, dass das unser Körper einfach braucht.

Mein Gefühl nach einer Woche:

Die ersten Tage waren super schwierig, da ich noch einiges mit Zucker daheim hatte. Das waren jetzt nicht wirkliche Süßigkeiten, aber so etwas wie Marmelade oder Proteinriegel mit Zucker. Ich habe mich erwischt, wie ich heimlich Marmelade auf mein Brot streichen wollte, bis ich gemerkt habe STOP, das ist doch auch Zucker! Hier muss man im Alltag wirklich oft aufpassen, da wir gewisse Sachen gar nicht wirklich als Süßigkeit wahrnehmen.

Insgesamt fühle ich mich aber wirklich gut, vor allem da ich einmal eine Herausforderung habe, die ich durchziehen muss. Das gibt einem dann doch ein tolles Gefühl, wenn man die 40 Tage durchgezogen hat!

Falls ihr weitere Fragen zum Süßigkeitenfasten habt, schreibt mir gerne ♥

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