Miami Baby! Meine Tipps & Hotspots

Miami – Unsere Unterkunft, unser Training im Urlaub, Foodhotspots, Tipps & Tricks.

Unsere Unterkunft: Wir haben im Vorfeld viel recherchiert und waren uns absolut nicht sicher, wo wir schlafen sollen. Es ist wichtig zu wissen, dass sich Miami aufgliedert in Downtown & Miami Beach (Mit North- Middle- und Southbeach). Downtown war für uns ausgeschlossen, da wir oft an den Strand wollten und Downtown mit den Öffentlichen fast 1h entfernt ist. Bei den 3 Abschnitten am Strand fiel es uns dann schwerer. In Southbeach ist am meisten los, es gibt super viele Restaurants und Geschäfte – ist aber am teuersten. Middle- und Northbeach bestehen hauptsächlich aus Hotelkomplexen, sind aber günstiger. Wir haben uns dazu entschieden, Geld zu sparen und an den Northbeach zu gehen, da man mit einem Shuttle Bus problemlos an den Southbeach kommt und es nicht bereut.

Lobby Oceanside
Lobby des Hotels
Suite Oceanside
Unsere „Suite“ mit Küche

Die Unterkunft hieß „Oceanside Hotel“ – dort hatten wir über booking.com eine Suite für 550 Euro / 7 Nächte gebucht. Das Hotel hat zwar einen winzigen Pool, da wir aber immer ans Meer wollten, war das nicht von Relevanz. Wichtig war uns, dass es sauber ist und eine gute Küche vorhanden ist. Und das war hier auf jeden Fall so! Es gab einen Herd, eine Waschmaschine, Kühschrank, Kaffeemaschine und sogar einen Mixer für die Proteinshakes meines Freundes – also wirklich top ausgestattet. Das Essen im Hotel können wir nicht beurteilen, da wir immer selbst gekocht haben oder Auswärts Essen waren. Wir würden aber jederzeit wieder herkommen.  P.S. Sorry für das Chaos auf dem Zimmerbild! 🙂

Training in Miami: Wir hatten uns ja für ein preislich günstigeres Hotel entschieden und da war natürlich kein Fitnessstudio dabei. Trotzdem sind wir in den 7 Tagen 3x trainieren gewesen. Einmal waren wir am Muskel Beach, das ist ein Strandabschnitt direkt am South Beach mit ein paar Langhanteln, Dipstange und Klimmzugstangen. Für ein kleines kurzes 30-Minuten Training perfekt und dazu in total schöner Kulisse. Da der Strand für ein längeres Workout aber zu warm war, sind wir 2x in ein Gym gegangen. Und zwar das Miami Beach Gym. Es ist in einer Hotelanlage mit eingebaut und kostet 15 US Dollar / Person / Tag. Auch ist es etwas älter, aber man kann super trainieren. Es gibt sogar einen Stairmaster und eine automatische Sprossenwand, an der geklettert werden kann! Wenn ein höheres Reisebudget vorhanden ist, könnt ihr auch eine der vielen Studios am South Beach testen, wie das Equinox. Über 50 Dollar für 2  Personen für eine Stunde Training war uns persönlich aber zu viel.

Muscle Beach
Training am Muscle Beach

Food-Spots: Hauptsächlich haben wir in unserem Apartment gekocht und gegessen. Vor allem Morgens. Wenn wir aber Mittags eine längere Zeit am Southbeach waren, haben wir auch dort den ein oder anderen Foodspot gefunden und getestet. An einem Tag ging es für uns in das bekannte Shake Shack – eine bekannte Burgerkette. Hier müssen wir sagen: das muss man nicht gemacht haben. Teures Fastfood und absolut nichts besonderes. Aber, ich habe auch einen Geheimtipp für euch, wenn ihr nicht komplett ungesund essen wollt: Spitfire Miami in einer Seitengasse am Southbeach. Hier gibt es Döner, Bowls mit Reis oder Gemüse, verschiedene hausgemachte Dips und das leckerste Brot der Welt. Gar nicht zu vergleichen mit unserem Fast-Food Döner in Deutschland, sondern super frisch, mit wenig Fett und absolut unglaublich. Da müsst ihr bei eurem Besuch auf jeden Fall hin. Die Preise liegen zwischen 9-12 Dollar pro Gericht, also absolut okay! Spitfire miami doener

Spitfire Miami – gesunder Döner für 9 Dollar

Der Strand & Beachclubs: Natürlich wollten wir auch Baden gehen und da war die Frage – Beachclubs, öffentlicher Strand oder ein Day Pass für einen Pool ein einem Hotel? Für uns kam nach kleiner Recherche nur eins in Frage: öffentlicher Strand. Beachclubs und Tage am Pool eines größeren Hotels liegen bei ungefähr 30-100 Dollar/Person/Tag, ohne Getränke und Essen. Da das für das „Recht“, irgendwo liegen zu dürfen sehr viel ist, haben wir uns für den kostenlosen öffentlichen Strand entschieden. Hier haben wir eigene Handtücher mitgenommen und mussten so gar nichts zahlen. Wer es etwas exklusiver mag, für den ist ein Tag im Beachclub sicher etwas besonderes, wir haben das aber nicht gebraucht. Wenn es um den Stand geht dann gibt es natürlich wieder die Entscheidung: North, Middle oder Southbeach. Am Southbeach ist en am meisten los, hier findet ihr viele Restaurants und Co. und an den anderen Stränden habt ihr eher eure Ruhe.

Ausflug zu den Everglades: Das ist natürlich lange kein Geheimtipp mehr, aber trotzdem sehenswert. Die Everglades sind ein Naturgebiet, ca. 1 Fahrstunde von Miami entfernt. Hauptsächlich kommt man dahin, um Alligatoren zu sehen. Dafür gibt es 3 Wege: Zu Fuß durch die Everglades, mit dem Fahrrad oder mit dem Airboat. Wir haben uns für Letzteres entscheiden. Der Ausflug beinhaltete somit Transport vom Hotel mit einem Bus und eine einstündige Fahrt mit einem Airboat durch den Sumpf. Die ersten 30 Minuten haben wir nichts außer Wasser gesehen, am Schluss hatten wir dann aber doch das Glück 3 Alligatoren in Freiheit zu sehen. Wirklich eine Erfahrung wert! Es gibt viele Anbieter & ganz unterschiedliche Preise. Zum Beispiel kann man eine kleine Tour buchen, bei der nur 4 Leute in einem Airboat sitzen (was natürlich teurer ist) oder wie wir, eine Tour mit 20 Leuten. Da muss man einfach für sich entscheiden, was einem die „Ruhe“ wert ist. Wir haben zu Zweit 70 Dollar gezahlt und zwar über den Anbieter Islanqueencruises.com. Es waren natürlich viele Leute auf einmal, aber der Tourguides super nett und auch die Busfahrt zuverlässig. Bei kleinem Budget auf jeden Fall zu empfehlen.Eveglades

Fortbewegung: Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich in Miami fortzubewegen. Auto, Bus & Uber. Auto rate ich davon ab, außer man hat ein größeres Resiebudget da es hier kaum Parkplätze unter 25 Dollar / Tag gibt und da kommt dann schon ordentlich etwas zusammen. Falls man nur zwischen den Stränden hin und her möchte gibt es einen kostenlosen Shuttle Bus, der jede 15 Minuten den ganzen Tag fährt. Den haben wir eigentlich jeden Tag genutzt. Für Ausflüge etwas außerhalb, wie z.B.zum Football Stadion haben wir dann ein Uber gerufen. Zwar gibt es für weitere Strecken auch den Local Bus, es ist aber sehr schwer an Tagestickets dafür zu kommen. Die werden nämlich nicht im Bus verkauft sondern nur an Metrostationen und bestimmten Haltestellen. Die nächste Verkaufststätte von unserem Hotel war z.B. 4km weg. Außerdem fahren die Busse sehr sehr lange und weite Strecken – zum Stadion wäre man 1:50h gefahren, mit dem Uber haben wir nur 20 Minuten gebraucht. Ich empfehle also jedem, den Shuttle zwischen den Stränden zu nutzen und für Ausflüge ein Uber zu rufen – ist immer noch billiger als ein Auto.Miami downtown

Hop on – Hop off Bus: Hier gibt es sicher super gute Touren, aber wir haben leider keine davon erwischt. Bei einem Hop on – Hop off Bus kann man ja für gewöhnlich bei vielen Stationen aussteigen und beliebig wieder einsteigen. Unsere Fahrt hat jedoch keine Zwischenhalte gehabt, außer einmal an ein Restaurant zum Essen und eine Mojito-Bar zum Trinken. Hier war man dann gezwungen, 30 Minuten zu verweilen. Das hat an einer Verkaufsveranstaltung erinnert und ist absolut nicht zu empfehlen. Vorsicht: Dieser Anbieter wird in so gut wie allen Hotels empfohlen (wahrscheinlich aufgrund hoher Provision) aber bitte bucht es nicht. Uns zwar war das der Anbieter „Miami Double Decker“.

Supermarkt-Tipps: Immer auf Angebote schauen! Es ist nicht so wie in Deutschland, das man einmal 10 Cent spart, sondern die Aktionen die es in den Supermärkten in den USA gibt, sind viel besser! Und zwar bekommt man dann meistens 2 Produkte zum Preis von einem. Oder 5 Produkte als Bundle stark reduziert. Also sozusagen immer Mengenrabatte. Wir haben z.B. einmal 5 Cliffbars für 5 Dollar ergattert oder 2 Arizona Eistees für 1 Dollar. Echt der Wahnsinn wenn man die Preise mit Deutschland vergleicht. Abseits von Angeboten bleibt das Essen aber jedoch teuer.

Ausflugstipp Footballspiel: Ein Muss in Miami! Auch wenn man die Regeln nicht gut versteht und mit Football nichts am Hut hat – die Stimmung ist einfach bombastisch. Hip-Hop Musik in den Pausen, Cheerleader mit coolen Tänzen, betrunkene verrückte Fans, Leute von Jung bis Alt, leckere Pommes & 3h Spannung und Action. Beim Football müsst ihr wissen, dass ihr verschiedene Ligen anschauen könnt. Die Starmannschaft Miami Dolphins oder die Mannschaft der Universität, die Miami Hurricanes. Stimmungsmäßig ist das Stadion bei den Dolphins natürlich voller und die Stimmung nochmal krasser, preislich gesehen aber teurer. Deshalb haben wir uns für ein Spiel der Hurricanes entschieden, das ist sozusagen die „Nachwuchsliga“. Hier haben wir bezahlt: 20 Euro Tickets für 2, 10 Dollar für eine Pommes und ein Getränk, 40 Dollar für ein Uber hin und zurück. Also ein 1/2 Tagesausflug für insgesamt 70 Dollar, was in Ordnung war. Hier müsst ihr auf jeden Fall ein Taxi nehmen, wenn ihr nicht gerade neben dem Stadion wohnt. Auto ist eine Katastrophe, da man nach dem Spiel für 3h im Stau steht und Öffentliche fahren so gut wie gar nicht. Deshalb haben wir ein Uber genutzt, was am entspanntesten war. Die Fahrt ging zwar auch lange, aber man musste sich nicht im stressigen Verkehr durchkämpfen.

Hard Rock Stadion, Nord Miami

Wenn ihr noch mehr Tipps habt, super gerne kommentieren. Das hilft dann dem ein oder anderen sicher noch mehr!♥

Das könnte dir auch gefallen

2 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.